Rocky Mountains neues Altidude (In Alu)
Specializeds (Nicht gefahren)
Simon Ruchtis Niners
Bevor ichs vergesse: Meine Berichte wirken oftmals subjektiv. Das kommt daher, weil ich kein Fachexperte bin der alle Fahrräder kennt und im Griff hat. Ich bin Hobbyist. Weiter nehme ich auf andere Testberichte keine Rücksicht und blabbere nicht einfach deren Zusammenfassungen nach. Daher kann es vorkommen, dass meine Meinung nicht die gleiche ist wie es das Gros der Tester und Schreiber . Dazu kommt, dass ich Biken mit Touren definiere, in denen es erstmal um Höhenmeter geht, danach um Trails mit gewissen Schwierigkeitsgrad, die den Höhepünkt einer Tour ausmachen.
Ein Blick auf das Rocky Mountain:
Die neue Altitude-Plattform ist der Nachfolger der ETS-X-Reihe (gabs allerdings nur als 26er), wie am Samstag gesehen in Alu oder Kohlefaser. Die Räder sind in verschiedenenAustattungsvarianten erhältlich, beginnend beim Modell Altitude 30, 50, 70 bis zur Topvariante der 90er-Modelle. Die Preispanne bewegt sich hierbei zwischen 5`5oo.- bis knapp 10`000.- für die XTR-Topausrüstung in Carbon.
Das Testbike war das 70er oder 90er Bike in XTR-Ausstattung, Alu-Rahmen,
Interessant war, dass wir neben der 29er-Version in M auch gleichzeitig das 26er-Format fahren konnten. So liessen wir es uns nicht nehmen, die beiden Stühle mal nebeneinander zu fotografieren:
Die Pedale sind meine und nicht serienmässig...
Für Marc (ca. 176cm) sass das M wie angegossen und fühlte sich auf beiden Rädern gleich wohl.
Die Reifenbreite der beiden Testräder unterscheidet sich lediglich um ein 1/10-Zoll!Testrunde und Eindruck beim RM-Stand:
Die Testrunde bestand aus einer 20 Minutigen bergauffahrt auf Forst- und Asphaltwegen und einem abschliessenden Trail der technisch einfach war, aber mit Speed gefahren werden hätte werden sollen. Werden sollen sage ich deshalb, weil ich oben festgestellt habe, dass die Hinterradbremse keinen Biss hatte und ich deshalb den steilen Trail nicht fahren konnte.
Das ist äusserst schade. Die Jungs haben aber beim entgegennehmen der Bikes lieber den Schwerpunkt darauf gelegt, dass jeder seine ID abgibt. Etwas mehr Luft im Dämper bekam ich erst auf Nachfrage, ob das Bike sauber auf meine Grösse eingestellt war habe ich dann selber geschaut.
Ich finde, dass sollte bei so einem Brand nicht vorkommen, insbesondere nicht bei einer Preiskategorie eines solchen Bikes. Etwas wenig Service halt.
Nachdem Marc aber den RM-Leuten kundttat, dass er zum ersten mal ein Rad gefahren hat (er fuhr die abgeildete 26er-Version) das subjektiv besser als sein ETS-X war (und deshalb auch Interpreationsspielraum für einen potentiellen Kunden barg) sprudelten die Informationen in befriedigendem Ausmass.
Uphill:
Aber ich schweife ab. das Altitude war eine Nummer zu klein für mich, die Sattelstütze musste ich für den Aufstieg bis an den Anschlag herausziehen. Begeistert war ich aber von den Klettereigenschaften. Mit der blockierten Fox (eine ganz geile Gabel die super zum Rahmen passt wie ich finde) fühlte es sich fast wie ein Starrbike an.
Hat nichts mit dem Bike zu tun, schreibe es aber trotzdem:
Es tat gut wieder mal euf einem Rad mit Kettenschaltung zu sitzen. Es fühlt sich halt doch etwas leichtgängiger als meine Rohloff an. Die springende XT, krachende Gänge bestätigen aber weiterhin meine Meinung, dass ich nicht um eine Nabenschaltung herumkomme...
Downhill:
Die Abfahrt bewältigte ich auf steileren Forstwegen mit der ein oder anderen Spitzkehre. Natürlich konnte ich diese nicht mit gewünschter Geschwindikeit fahren, war aber von der Spurtreue und Wendigkeit positiv überrascht. Das trotz der für meine Bedürfnisse eher schmalen Reifen. Der Hinterbau (115mm) verrichtete auf der Abfahrt einen Superjob. Man spürte ihn fast gar nicht (im positiven Sinne) und konnte sich voll und ganz auf die beste Linie konzentrieren. Ich fühlte mich jederzeit sehr sicher.
Meine Schubladisierung:
Das Rad definiert sich für mich als XC-Fully. RM kategorisiert es als "Mounain".
Meiner Meinung nach ist es nur die Gabel, die aus dem reinen XC-Rad noch den Schnippel Mounatin aka All-Moauntain zugibt und somit die Bandbreite der Käuferschaft erweitert. Kann mir aber auch vorstellen, dass Marathonfaher auch Freude daran haben werden.
Also ein Hobel für sportlich orientierte Fahrer, die gerne Kilometer auf einfacheren Belägen fahren und weniger Gefallen an technisch schwierigem Geländer haben. Also eher nicht für mich. Oder aber (Hobby-)Rennfahrer wie es doch einige in der 29er-Szene sind.
Was ich auch nicht so gut finde, mir aber wichtig ist: Versenkbare Sattelstützen. Aufgrund des Sitzrohrdesigns lässt sich die Stütze nicht sowiet versenken wie ich es möchte. Die Herren von RM versicherten aber, dass die Grösse L diesem Umstand gerecht würde...
Die Zielgruppe wird aber auf das nicht sooo Wert legen.
Details am Rande.
Vorgetragene Spzialität der Altitude-Geo: Der Sitzrohrwinkel beträgt 76° was als sehr steil zu bezeichenen ist. Die Ingeniöre verfolgen aber den Ansatz, dass jedes Fully beim Aufsitzen etwas einsinkt, also aus den 76° effektiv villeicht 74° Grad werden. Ich fin des Ansatz schlüssig, weiss aber nicht onb das jetzt so wichtig ist. Aber eben, ich bin kein Racer. Meines erachtens verschärft sich heribei der Fakt, dass das Aufsitzen schwieriger wird, da dadurch der Sitz noch höher ist, bis man draufsitzt. Für Leute, die irgendwo mitten im Maigelspass zwischen Bannanenschachtelgrossen Felsen steht und weiterfahren will, weiss wovon ich spreche.
Fazit:
Sportliche Position, trotzdem nicht unbequem. Bandbreite zwischen Race und einfacheren Touren. Gedacht für den ambitionierten Fahrer der auch mal einen Marathon fahren will. Ausstattungsmässig werden wohl die meisten zur 50er-Serie greifen, die um den XT-Standart aufgebaut sind und auch für Nichtmillionäre noch realistische Preise bietet.






