Montag, 29. Oktober 2007

Kleine Biketour im Züri-Oberland





ich wollte schon immer mal mit Hickerklicker ne Radtrour unternehmen. Als sich die Gelegenheit ergab und Forrest Warrior auch nioch Zeit hatte war die Sache geritzt. ich weiss gar nicht mehr wo wir losgefahren sind, aber die Tpor war toll, mit allen technischen und konditionellen Schwrierigkeiten- never unterschätze the Zürioberland.

Die beiden waren mit ihren 29er am Start, ich infolge keinem fahrfertigen Fahrzeug nur mit meinen Helius -fühlte mich ein wenig ausgegrenzt.

Montag, 8. Oktober 2007

Bike Days 07 Lenzerheide



Ich war am Wochenende vom 29. und 30. September 2007 an den Bike Days in der Lenzerheide.

Jede Menge Räder, von CC bis zum übelsten Downhill ist alles dabei. Ich war mit meinem Kumpel Mäge dort und habe mich umgeschaut. Mein Interesse galt vor allem den 29gern. davon hatte ein paar wenige, davon war dann die Hälfte testfahrbereit. so kam es, dass wir ein paar Spezis fahren konnten. Dabei handelt es sich um die 08er-Modelle.

Sehr aussagekräftig waren die fahrten nicht. Die Runde ging einen Forstweg rund 100 Meter in die Höhe, dann einen eher steilen Singletrail runter (War mehrheitlich für die Downhill-Fraktion angelegt).

Dennoch. Das Stumpi ist ein angenehmes Allmountain das sich leicht fahren lässt und für den allgemeinen 29er-Einsteiger mit Fully-Ambitionen eine gute Wahl sein wird.
Kollege Mäge mochte den Bock, konnte aber nicht mit dem 29er-Virus befallen werden.

Trotzdem auch hier: 29er sind bisher immer noch eine Randerscheinung.












Dienstag, 21. August 2007

Biketour durch Saminatal (Von Vaduz nach Österreich)

Nach den ersten 900 Meter von Vaduz aus querten wir den alten Tunnel auf der alten Passstrasse nach Malbun:

Man beachte die perfekten Proportionen Rad-Beinlänge...a Draum...


Nach dem Tunnel das Saminatal von wo man auch hoch nach Malbun gelangt.



Und hier, die eigentliche Route im Talboden:


Zu Anfang viel Flow, machte richtig Spass...







...wurden wir dann am Fluss von der Wirklichkeit eingeholt. Teilweise war einfach kein Weg mehr da, hie und da entdeckten wir ein Wanderwegzeichen. Einige Hundert Meter musssten die Bikes im Flussbett über grosse Steine und unter noch grösseren geknickten Bäumen getragen werden.

Höhepunkt war das Runterruschen von nem rund 4 Meter hohen Bord. Das Tal ist inem üblen Zustand.

Bald entdeckten wir auf der gegenüberliegenden Flussseite Fragemente des höherliegenden, nicht zerstörten Weges. Nicht ungefährlich, aber Hauptsache Trail fahren sach ich ja immer:



Blick zurück, talaufwärts:



Immer wieder Dutzende Höhenmeter rauf und auch runter.



Dieses Bild illustriert deutlich wie hier die Post bei Unwetter abgeht:



Ei paar kuriose Passagen hats auch noch (Ein Wunder, dass die nicht weggespült wurden)



So isser, der Jochen, fährt die unmöglichsten Stellen...



Nach der Grenze Lichtenstein-Östereich wurde der Weg schlagartig besser, mit viel Speed gings gen Amerlügen (Wie unendlich froh waren wir den Abschnitt hinter uns zu lassen.

Unverhofft früh steigt dann der Weg kurz vor Amerlügen an um dann nochmal 1000Hm bis zum eigentlcihen Tourziel, dem Sarojasattel, zu steigen.


Letzter Zwischenstopp, die Amerlug Alm mit Blick zurück ins Saminatal:



Blick von der Alm Richtung Saroja-Sattel, is nich mehr weit:



Na endlich, der Sarojasattel mit Blick Richtung Österreich. Die letzten Höhenmeter müssen von dem Bauernhof aus geschoben werden.


Auf der anderen Seite gehts nen unangenhmen Trail, fast nicht fahrbar, immer wieder absteigen Richtung Schaan und Vaduz runter.

Da kann variiert werden zwischen Speed-Schotter und Wurzel-Trail.

Infolge Zeitmangels entscheiden wir uns zu Speed.

Nach rund 8 Stunden Gesamttourzeit waren wir wieder in Vaduz.

Müüüüüdeeeee....

Grüsse

Vetruv

Montag, 28. Mai 2007

Gonzenumrundung

Hallo Leute


War am Samstag mit nem Kumpel bei Sargans unterwegs, genauer gesagt rund um dessen Hausberg, dem Gonzen.

Poste hier ein paar Fotos um einen Eindruck zu vermitteln. Die Tour ist GPS-mässig erfasst. Auf dieser Seite:


http://www.gps-touren.ch/tourenListe.php?search=&Submit=Suche+starten+%3E%3E&s=2&kant=SG&sport=1

(Wir sind nur 3/4 der Tour gefahren)

Wenn ihr die KML-Datei auf eure Kiste downloaded, Google earth öffnet und dann die Datei anklickt, könnt ihr die Tour abfliegen.

Beginnend in Sargans beim Bahnhof gehts erst mal via Trübbach bis nach Azmoos auf der Strasse, leichtes einrollen ist angesagt.

Azmoos erreicht, ist erst mal Steigung angesagt, es gilt 1200 Hm am Stück zu bewältigen. Die können alle auf Asphalt bezwungen werden, was aber trotzdem rund 2.5 -3 Stunden dauert.

Bei HM 1600 wird die Strasse etwas unangenhm, es reihen sich eine Vielzahl von kleinen Rampen aneinander, die rund 100 HM Intervalltraining bedeuten.

Nochmal 100Hm und man hat es geschafft.
Hier sieht dann die Aussicht so aus:


Das da unten ist übrigens Balzers.


Von der gleichen Stelle aus fotografiert der Gonzen, den Berg welchen es zu umrunden gilt.




Fast oben fällt der Föhn zusammen. Eigentlich war geplant von hier aus einen 1200HM Singletrail der Kategorie Schwarz direkt zurück nach Sargans zu nehmen, also quasi rechts am Gonzen ein Tobel runter. Feuchte Steine, rund 11°C und ein nicht fahrbarer Weg änderten unsere Pläne. Zu gross das Risko eines Unfalls.

Trotz Nieselregen fuhren wir nicht die Strasse wieder runter, nein, wir entschlossen uns die "grosse" Runde ähnlich wie auf der GPS-Tour zu fahren. (Wir hatten die Singletrailmap mit uns, mit einem ähnlichen Tourvorschlag).

Ein Risiko, denn das Wetter könnte immer schlechter werden. Doch wir wurden belohnt, der Regen hörte auf und rund 200 HM tiefer waren auch wieder angenheme 15°C zu verspüren.

Bei Tschuggenen (1711M.ü.M.) fuhren wir also weiter gerade aus (gut ausgebaut, Restaurants mit Autoverkehr) via vorderer Palfries Richtung Gastilun, ich sach mal das ist so ne Art Alm, hier Fotos:


Oder hier:


Im Bildhintergrund, Bildmitte ist die Alm zu erkennen, welche auf der GPS-Tour gekreutzt wird. Wir sind aber unterhalb der Alm ins Tal runter gestossen.

Der Blick zurück, von der gleichen Stelle fotografiert wie die vorhergehenden Fotos:



Der Weg ist bei Trockenheit eher einfach zu fahren, obwohl etliche Stufen, durch die örtlichen Huftiere hervorgerufen, das ganze als Rüttelpiste darstellt. In unserem Fall aber war die Nässe Hauptursache der defensiven fahrweise. Ein Blockierendes Hinterrad wäre direkt abgeschmiert.

Hinter der Kuppe wurde es noch etwas steiler.

Anmerkung:

Die GPS-Route biegt beim vorderen Palfries rechts ab und geht dann am Berghang des Alvier entlang. Spektakulärer, aber die Singletrailmap sah diesen Weg vor, die GPS-Variante erkannte ich erst heute Nachmittag. Nächstes mal würde ich die GPS-Lösung vorziehen (Bei schönem Wetter)

Unser Weg ersparte auch rund 200HM.

Man steigt dann ins Tobel des Berschner Baches ein und könnte dann alles gut befestigten Wander- und Forstwegen gen Flums runterrattern.

Ich empfehle aber dingendst auf die Wanderwegzeichen zu achten welche mit Berschis oder einfach nur Wanderweg bezeichnet sind.

So entgehen einem nicht rund 6-7 Teilabschnitte, welche es sich wirklich zu fahren lohnt. Teilweise etwas holprig, mit rund 100 Metern Schiebepassage. Dennoch dem Forstweg vorzuziehen. So geniesst man rund 4-5 Kilometer finest Singletrail.


So siehts auf einem dieser versteckten Trails aus:




Zwischendurch trifft man auch auf die Strasse (Hier der Walensee in seiner vollen Grösse)





Nun gehts teils auf Wander- teils auf Fahrwegen runter. Mit einer leichten Tendenz nach Links bei Weggabelungen kann man einen gehörigen Anteil (50%)des Rückweges auf Kies im Wald zurücklegen. Das lohnt sich, den man erwischt so einige Trail-Perlen.

Bei March (beim Kieswerk) trifft man dann entgültig auf die Strasse Flums-Sragans. 7Km weiter wartet das Auto auf uns.


Fazit:

Wir haben uns nach der Route der Singeltrailmap orientiert. Die reine Fahrzeit berägt rund 3 Stunden 40 min. Die GPS-Tour lohnt sich aber definitiv mehr. Dabei ist von rund 5, 6 Stunden auszugehen und rund 20 Kilometer Rückweg auf Strasse zu bewältigen.

Weiter ist zu bemerken, dass die Region eigene Regeln bezüglich Bikeweg macht. So sind erlaubte Bikewegen explizit ausgeschildert. KEIN Fahrverbot bedeutet demnach nicht zwingend eine Fahrerlaubnis. Dies wurde uns durch einen netten Älpler auch bestätigt. Das Gespräch war nett.Trotzdem unangehnem solche Diskussionen zu führen, ich wollte biken.

Deshalb rate ich ab in der Region am Wochenende zu biken, erst recht nicht bei schönem Wetter. Die ausgewiesenen Bikerouten sind nämlich rar und korrespondieren überhaupt nicht mit der Swiss Singletrailmap. Und das schlimmst was es gibt sind Debatten mit radikalen Wanderern (Vor allem wenn das Reglement den Fussgängern recht gibt)

Mit freundlichen Grüssen

Euer Vetruv

Sonntag, 25. Februar 2007

Voodoo Dambala 29" - Part 3.

Voodoo Roll Out:
Endlich ist es soweit! Das Vodoo ist nach einer langen Zeit des Aufbaus endlich fahrbereit. Nachdem die Gabel ihren speziellen Paintjob erhalten hat, der Schaft gekürzt worden ist, alle beweglichen Teile gefettet worden sind, gings am Samstag, den 17. Februar 2007 endlich auf die erste Fahrt.
Natürlich standen zweierlei Dinge im Vordergrund: Der ganglose Singlespeed-Antrieb und das neue, moderne Konzept der 29er - Rahmengeometrie. Beides existierten für mich bis anhin lediglich im Internet, nun konnte ich so lange ich wollte die Eindrücke am eigenen Leib sammeln.

Kurz gesagt: Meine Erwartungen wurden übertroffen! Gediegen rollen die 29er-Räder schier unstoppbar über den Waldweg, der gangfreie Antrieb lässt dich permanent mit gewollter Anstrengung die Kurbeln treten ohne wirklich unangenehm zu werden. Was auffiel war der Schub der vom SSP-Antrieb ausging - ich mochte fast zu glauben, das Rad schiebt mich geradezu voran. Die grossen Räder taten ihriges dazu.
Ungewohnt aber die fehlende Erleichterung eines kleinen Ganges wenn es steil bergauf geht. Da verspreche ich mir aber einiges an positiven Trainingseffekten. Bemerkenswert aber ist, an welchen Bergen man mit blossen Willen auch ohne Gangschaltung hochkommt.

Grüsse

Vetruv





Mittwoch, 17. Januar 2007

Australien und 29er - Fehlanzeige


So! Ich bin zurück aus Melbourne und kann sagen, es gibt keine 29er Szene in Australien!

Meine Befürchtungen haben sich also bestätigt. In Australien gibtes (fast) keine 29er. Erst nach einigen intensiven Recherchen in besseren Bike-Shops wurde ich fündig:
Ein einsamer Redline 29er, immerhin als Singlespeed-Variante aufgebaut war zu haben für rund 1200 Australische Dollar. Immerhin sieht das RAd ja ganz schnuckelig aus.

Mein Traum in den Ferien intensiv 29er Probe zu fahren und aus einer Vielzahl aus Modellen zu wählen hat sich von Anfang an in Luft aufgelöst.
Infos dazu hier:

Und von wegen Probefahren; mehr als einmal um den Block is nicht drin!
Fazit: Weltweit herrscht noch Nachholbedarf, Twentyniner.ch ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.